Fahrt nach Rosenheim
Info zum Mozart Radweg

Anfahrt vollbeladen, eng aber problemlos


um 10 Uhr losgefahren und um 17:30 Uhr angekommen. Ziemlich großer Ort. Chalet ist ganz nett.
Die Flucht vor der zweiten großen Hitzewelle dieses Sommers in das Land der Fjorde.
Slartibartfaß ist ein Magratheaner und ein Planetendesigner. Seine Lieblingsbeschäftigung ist es, Küstenlinien zu schaffen, von denen die Fjorde an der Küste Norwegens auf dem Planeten Erde die bemerkenswertesten sind. Diese haben wir uns Vor Ort angesehen und möchten die Einschätzung noch um die Attribute spektakulär und wunderschön ergänzen.

Zum ersten Mal in Kiel!
Fahrt nach Hilstrud /DK zur Fähre und mit Dieser nach Bergen
Ankunft in Bergen, Erkunden der Stadt
Besteigung der Berge Floyen und Ulrike, allerdings unter Mithilfe der Standselbahn bzw Kabinenbahn
Fahrt entlang des Sognefords nach Stalheim.
Fahrt nach Flåm. Wanderung und Eisenbahnfahrt mit der Flåmbahn nach Myr…
Fahrt entlang des Hardangerfjord nach Tyssedal
Wanderung zum Trollzunga

Fahrt nach Stavanger
Stavanger, schönes buntes Vergnügungsviertel und ein großes bewohntes Altstadtviertel (aus dem 18. und 19. Jahrhundert) mit den typischen weißen Holzhäusern.




und Bootfahrt in den Lysefjord



Der Prekestolen (Predigerstuhl) erhebt sich 650 m über den Lysefjord. Im mittleren Bild siht man ihn oben rechts etwas wolkenverhangen aus dem Felsmassiv rausschauen.
Morgens legte mit großem Getöse ein Kreuzfahrerschiff direkt vor dem Hotel an. Dessen Höhe überstieg die des Hotels und der Ausblick war dahin. Gut also, dass wir sowieso nach Kristiansand weiterfahren wollten. Das Wetter zeigte sich bei 10°C und stürmischem Regen eher von der rauhen Seite. Je weiter wir auf den küstennahen Straßen nach Süden vorankamen nahmen Temperatur und (Fern)Sicht zu. In Kristiansand war esschließlich ein leicht bewölkter Nachmittag mit 20°C.
Das Hotelzimmer bietet eine schöne Sicht auf einen Teil des Hafens.

Leider sind wir nicht so fit. Deshalb nur Spaziergänge in der Nähe. Vormittags ging es nach Odderoya eine der Stadt vorgelagerte Insel mit alten militärischen Einrichtungen (Kanonen und Haubitzen) um die Stadt gegen Angriffe von der See aus zu verteigen.
Nachmittags haben wir die Kvadrate (Anordnung wie in Mannheim) durchstriffen und sind in den nördlich angrenzende Statdpark gegeangen.


Die SkyBar des Hotels verhalf nochmal zu einem schönen Sonnenuntergang.
Fahrt nach Lillesand
Rückfahrt nach Altrip
Zuerst einmal wollen wir den Sonntag in Barcelona genießen. Die Motorräder gibt es erst Montag.

Die Anreise läuft wie immer – verspäteter Zug, verspäteter Abflug – jetzt weiß ich was ich nicht vermisst habe. Die S Bahn in Barcelona ist überfüllt mit unternehmungslustigen Jugendlichen auf dem Weg in das Samstagabendabenteuer. Beim Verlassen der Unterwelt zeigt sich Barcelona als erstes in baulicher Pracht.

Zum Hotel ist es nicht weit und dort findet sich in der Nähe eine wunderbare Tapas Bar


Wir sind ca. 1 h zu Fuß bis zum Park Güel gelaufen um dort an einer geführten Tour teilzunehmen. Es ist einfach unglaublich wie Gaudi die ganze Stadt mit seiner Kunst und der darunterliegenden Philosophie, im Einklang mit der Natur zu bauen und gestalten, beinflusst hat.





Sagreda Familia hatten wir bereits mehrfach besucht. Gegenüber dem letzen Mal sind weitere Türme von den 18 geplanten fertiggestellt. Innen hat mich wieder die Umsetzung einfacher Bauprinzipen der Natur beeindruckt und die durch die Gestaltung der Fenster besonderen Lichtverhältnisse begeistert. Gaudi hat hier wirklich außerordentliche Visionen umgesetzt.





Von Barcelona nach Cardaques
Das Auffinden der Spedition verlief ausnahmsweise problemlos. Alles war vorhanden und die Motorräder waren in Ordnung


Nachdem wir den Speckgürtel um Barcelona verlassen hatten, fanden sich bei Girona schöne Straßen, die teilweise aber mit Sand abgestreut waren. Es fand sich auch ein gut sortiertes Landgasthaus in dem wir eine längere Pause einlegten.


Das letzte Stück von Roses nach Cadaques geht über Berge und verführte zu einer Kurvenhatz, bevor wir den Abend schließlich am Meer verbrachten. Leider stellte sich auch das Wetter um, so dass ein kühler Wind und am nächsten Tag Regen anstand.


Am Morgen war es bereits regnerisch mit kurzen Aufheiterungen. Die unterschiedlichen Wetter Apps prophezeiten gegen Mittag etwas Entlastung. Wir beschlossen erstmal das Haus von Dali zu besichtigen. Witzigerweise besorgte uns das Hotel ein „Taxi“ mit offenen Dach. Das Haus von Dali konnten wir auch nicht besichtigen, da dies für die nächsten zwei Wochen ausgebucht sei. Aber wir durften in den Garten.










Zurück im Hotel gings es zum Packen für die Weiterfahrt. Zu meinem Entsetzen war mein Helm nicht aufzufinden. Die Nachfrage in Hotel und in umliegenden Geschäften führte nicht weiter. Offenbar hatte jemand den Helm mitgenommen als ich die Koffer ins Hotel trug.
Wie jetzt weiterfahren? Carsaques ist ein kleines Nest indem es keinen Motorradhändler gibt. Die nächste Möglichkeit einen neuen Helm zu besorgen schien in Figures, ca. 35 km entfernt, zu bestehen. Die Hotelangeszellte wusste noch einen Mopedhändler in Cardaques den wir anhand ihrer handgemalten Landkarte tatsächlich ausfindig machen konnten. Moto Gomez ist eine Einmannfirma für Mopeds und hatte tatsächlich einfache Helme im Regal. Schnell war einer gekauft und die Reise konnte bei heftigem Regen weitergehen.
In Figuras haben wir schließlich einen Händler gefunden, der das gewünschte Modell vorhielt, so dass ich jetzt stolzer Besitzer eines Schubert C5 Helmes geworden bin. Da der Händler erst um 16 Uhr von der Siesta zurückkam, hatten wir beschlossen dort zu bleiben. Das Dali Museum konnten wir nicht besuchen, da es für die nächsten 2 Wochen bereits ausgebucht war. Aber es gab in der Stadt ein paar interessante Austellungsstücke.






Das Wetter war jetz auf unserer Seite. Wir sind über Olot, Ripol, Berga, Solsona bis nach La Seul d’Urgell gefahren. Schöne Straßen, wenig Verkehr, aufgrund der Höhe auch bei Sonnenschein kühle Temparaturen.

Das Abendessen fand in einer überfüllten sehr lauten Tapa Bar statt. Alles sehr lecker bis auf die Schweineohren....
Heute ging die Reise über verschiedene Pässe bis nach Ainsa.


Von Ainsa, ging es in ein Naturreservat an der französischen Grenze (Valle de Pineta). Das Hotel (Parador de Biesa) liegt einsam am Ende einer Sackgasse umgeben von 2000 m Bergen im Nationalpark Ordesa y Monte Perdido Wir haben dort eine Wanderung entlang eines Wasserfalls gemacht.


Nach soviel naturnaher Abgeschiedenheit mussten wieder Pässe her. Dazu boten sich der Col Tourmalet, der Col de Aubisque und der Col de Pourtallait (alle in Frankreich) an . Da der mittlere Pass gesperrt war, gab es noch 50 km Bergwelt als Umleitung auf dem Weg nach Jaca dazu.


Da das mit Frankreich so gut geklappt hatte, sind wir diesmal auf der westlichen Strecke von Jaca nach Frankreich aufgebrochen, um dort noch ein paar Pässe und wunderbare Landchaften zu erkunden und dann nach Pamplona gefahren. Vor der Grenze haben wir noch an dem Super Bahnhof Canfranc – Estation halt gemacht.

Auch hier mussten wir streckenmäßig wieder wegen Streckensperrungen umdisponieren. Haben aber mit dem Col la Pierre-St. Martin Goufre einen schönen Weg zurück nach Spanien gefunden.
Pamplona zeigte sich wie schon bei unseren früheren Reisen dorthin als quirlige charaktervolle Stadt


Es geht nach Bilbao! Von Pamplona aus waren wir schnell wieder in hügeliger Landschaft mit wenig Verkehr und schönen landschaftlichen Aussichten.

Vor Bilbao nahm der Verkehr für uns inzwischen ugewohnt stark zu, so dass wir auf die Autobahn auswichen. Ich versuchte vergeblich ein neues Netzlteil für mein Laptop zu bekommen, während die anderen schon mals die Altstadt erkundeten. Der nächste Tag war „Motorradfrei“, so dass wir ausgiebig Zeit für den Stadtrundgang und natürlich den Besuch des Guggenheim Museums hatten. Die Stadt wirkt stimmig und modern und entspricht damit nicht dem Ruf, den sie aus den Hochzeiten der ETA in den 70er und 80er Jahren hat. Der Bau des Guggenhein Museums in den 90 Jahren veranlasste, die Neunutzung der brachliegenden Werftflächen und die Modernisierung des kompletten Nahverkehrs und der Straßen.





Nach all den hohen Pässen (Cols) war die Fahrt nach Biarritz eher gemächlich im hügeligen Land. Leider habe ich dann auch noch die Abfahrt zu dem geplanten kleinen Pyrenäenpass nach „Saint Etienne de Baigorry“ ignoriert, so dass wir über den größeren Übergang bei „Dantxarinea“ fuhren. Biarritz ist eine typische Touristenstadt am Meer mit Badebucht und vor allen teuren Geschäften. Im Hafen bekam ich endlich meine Austern.




Die Strecke nach Bordeaux sollte nicht zu lang sein, da wir ja von dieser großen Stadt noch etwas sehen wollten. Aber trotzdem sollte es entlang der „Dune de Pilat“ über Arcachon gehen. Nachdem wir uns lange durch die Dörfer im Speckgürtel von Biarritz und Bayonne verfranzt hatten (es war halt mit den vielen Kreisverkehren die kurvigste Strecke), wurde die Route aud das Minimum gekürzt, so dass wir bereits um 15:30 Uhr ankamen. Die imposanten Ansichten Stadt vom Fussufer der Garonne aus fuhren wir mit der Straßenbahn ab. Danach gab es das übliche Besichtigungs- und das „Wir suchen ein passendes Lokal“ Programm.





Nun began die lange Rückreise. Clermont Ferrand bot sich an. Die Stadt liegt in einem (früheren?) Vulkangebiet. Davon zeugen die Steine mit denen die Häuser und ganz besonders die Kathedrale gebaut wurden und der nahegelegene Berg Puy de Dome (1465 m) vulkanischen Ursprungs.




Die Stadt huldigt Vercingetorix der als Averner die Gallier zumindest zeitweise vereinte um gegen Caesar zu kämpfen. Vercingetorix wurde gefangengenommen und starb nach dem Triumpfzug Cäsars um 46 v. Chr. in Rom.
Die letzte gemeinsame Etappe führte uns nach Auxerre.
Die längste Etappe unseres Urlaubs (530 km) und die schlechtesten Wetteraussichten waren die Startbedingungen für die Rückfahrt nach Altrip. Die ersten 150 km blieben wir trotz bedrohlicher Wolkenkulissen trocken, dann eine Stunde Regen. Die Reise auf Landstraßen über Troyes, St. Dizier, Nancy, Sarreguimess ging ziemlich zügig. Hoffentlich wurden wir nur bei dem einen Mal, bei dem wir das bemerkt haben, geblitzt. Nach der Pause in „Saargemünd“ regnete es wieder leicht und es gelang dann über die Autobahn bei Kaiserslautern dem Regen endgültig davonzufahren. In der Rheinebene hattes es sich zum Glück gerade ausgeregnet.

… und zwar in Lausanne am Genfer See. Die Stadt, eingepferscht zwischen Gebirge und See, ist sozusagen mehrstöckig aufgebaut. Etwas verwirrend aber auch praktisch. Nach dem Essen im Amüsierviertel sind wir den Berg hoch zur Kaththrale.

Auch innen ist die protestantisch aufgeräumte Kirche ganz nett und hat eine schöne Orgel, bei der der Pianist (heißt der so bei einer Orgel?) am Ende des Kirchenschiffes wunderbar einsehbar selbige bespielt. Dazu ein kleiner Ausschnitt:



Weitere imposante Gebäude und Brunnen entdeckten wir beim Spaziergang am Sonntag Morgen




Aber dann ging es am Genfer See entlang durch herrlich herbstliche Landschaften Richtung Gr. St. Bernhard und Turin


In Turin haben wir sofort zusammen mit unserem Guide die Stadt erobert um schließlich am Abend geschaftt bei Italiener zur Pizza einzukehren.









Die Stadt weist durch die einheitliche Bebauung in Quadraten (Mannheimer kennen das ja), die fehlenden Hochhäuser und die vielen großen Plätze ein angenehme Atmosphäre auf. Es gibt ein reichhaltiges kulturelles Angebot aber innerhalb der Innenstadt kaum Bäume.
Montags kamen dann die Außenbezirke und Parks und natürlich wegen der langen Schlange erst im zweiten Anlauf das Wahrzeichen die Mole besichtigt. Zuvor hatten wir auf der rechten Po Seite den Al Monte Dei Cappuccini bestiegen und sind Anschließend links vom Po den Parco del Valentino besucht.
Danach reichten 30 Minaten anstehen um auf die Mole hochfahren zu dürfen
Man kann sich kaum einen Besuch in Turin vorstellen, der nicht irgendwie unter dem Einfluss der herrlichen Mole Antonelliana steht. Der Bau ist das architektonische Wahrzeichen der Stadt, sein hoher, sich stark verjüngender Aufsatz beherrscht die Skyline.Es ist fast von allen Ecken der Stadt aus zu sehen und ziert die italienische 2-Cent-Münze.



Die Fibonacci-Zahlen weisen einige bemerkenswerte mathematische Besonderheiten auf:
Oben hat man dann einen schönen Blick, getrübt vom Dunst der Stadt. Die Alpen, die gelegntlich den Hintergrund säumen, konnte man nur erahnen



Das unvermeidliche Grabtuch in der dafür errichtetene Kapelle am Dom haben wir auch besucht

Am Dienstag standen shoppen und das ägyptische Museum auf dem Programm.

Ein paar Bilder vom wirklich imposanten ägyptischen Museum. Zwischen all den imposanten Ausstellungsstücken ist es unglaublich welche Mengen an Alltagsgegenständen (Krüge, Öllampen, etc.) aus Ägypten abtransporttiert wurden.




Am nächsten Tag fuhren wir wieder bei herbstlich schönem Wetter zu dritt nach Aosta.
Erste Etappe – nach Ingolstadt
09.07.21
Wetterlage und Coronabedingungen gleichen dem letzten Jahr. Wir machen uns trotzdem auf den Weg und fahren entlang des Neckars, der Kocher und der Donau bis nach Ingolstadt. Das Wetter war gut, die Flüsse und Bäche prall gefüllt und die Straßen manchmal noch nass. Das führt dann dazu, dass ich beim Anhalten unser beladen über 500 kg wiegendes Schlachtschiff auf die Seite lege. Es ist nicht passiert und es waren innerhalb weniger Sekunden Helfer einschließlich ADAC zu Stelle. Vor Ingolstadt gab es dann doch einen ergiebigen Regenguß.



Zweite Etappe – Nach Krumlov /CZ
Bestes Wetter und kleine Straßen führen uns nach Straubing, eine Stadt mit hübschem Marktplatz

Hier haben wir Pause gemacht bevor wir zur Tschechischen Grenze und danach durch menschenleeres Grenzgebiet nach Cesky Krumlov, einem wirklich sehenswerten Ort in einer Schleife der Moldau gefahren sind.

Dort gab es ein monumentales Schloss mit Bören im Burggraben



Dritte Etappe – Nach Krems /A

Auf dem Weg nach Krems gab es viele Mittelgebirgssträßchen. Bei Nebel und mageren 13C auf Höhen bis 1500 m fühlte sich das Ganze vergleichsweise frisch an. Im Donautal angekommen durfte man wieder schwitzen.
In Krems verehrt man die Marille. Es gibt wahrscheinlich kein Getränk und keine Speise der man nicht Marillen zufügen kann. Nach der Haxe in Krumlov, wurde auch eine in Krems bestellt. Diese war so groß, dass wir uns in der Pause am Folgetag noch zu Viert aus dem Doggiebag sattessen konnten. Ansonsten war in Krems tote Hose, bestimmt weil ab 21 Uhr die Engländer mal wieder erfolgreich die EM versemmelt haben.
Vierte Etappe – Nach Bratislava /SK
Von Krems aus nach Osten, Grenzübertritt nach der Slowakei ohne Formalitäten. Im Grenzgebiet wieder kleine Sträßchen und ebenso kleine Dörfer. In einem machen wir Pause am Dorfplatz


Weiter soll es durch die kleinen Karpaten gehen, die sich als ziemlich verkehrsreich erwiesen, besonders bei kurvenreichen Ost – West Querung.
Es gab noch eine schöne Gelegenheit zum Einkehren

und zur Besichtigung alter Motorräder bzw. deren künstlerischen Darbietung.

In Bratislava haben wir schließlich ein paar Extrarunden drehen müssen um das als Brauerei getarnte Hotel zu finden.
Fünfte Etappe – Nach Leoben
Sechste Etappe – Nach Villach /A
Siebente Etappe – Nach Brixen /I
Ein Fiat 500, wie ich ihn bisher nicht kannte, entdeckte ich auf einem Parkplatz. Das Auto sah tatsächlich nach täglicher Nutzung aus


Kurz vor der italienischen Grenze in Sillian kehrten wir trotz herannahenden Gewitterwolken ein und bekamen endlich den Kaiserschmarren, dem eigentlichen Grund für die Tour durch Österreich.

In Brixen erhielten wir dann noch eine Belehrung durch die Polizei, weil wir auf Empfehlung des Navis gegen die Einbahnstraße fuhren. Immer konnten wir lernen, dass der Navi keinen Führerschein hat und wurden kostenlos wieder auf den Verkehr losgelassen.
Achte Etappe – Nach Friedrichshafen
Es wurde beschlossen trotz sehr feuchter Wetteraussichten in den Bergen den Heimweg anzutreten. Über den Jaufenpass und bis zum Passtunnel am Timmelsjoch war es noch einigermaßen trocken. Auf der anderen Seite am Tunnelausgang (wieder in Österreich im Ötztal) erwartete uns sofort eine feuchte Wolke.

Wie immer sahen die Wintersportorte wie Sölden furchtbar aus, wenngleich sich im Sommer sich das Mountainbiken etabliert hat.
In Imst haben wir uns nach einer Mittagspause getrennt. Wir fuhren dann über den Arlbergpass und den Flexenpass einigermaßen trocken nach Bregenz und schließlich nach Friedrichshafen.
Neunte Etappe – Nach Altrip
Die Route sollte natürlich durch den Schwarzwald führen. Aus meiner kurvigen Strecke hat der Navi dann schnellste Strecke gemacht. Wahrscheinlich kannte er den Zustand meines Hinterreifens, der fast 10000 km auf dem Buckel hat.

Immerhin haben wir noch Villingen einen Besuch abgestattet und später noch eine sowohl geschmacklich, alkoholisch als auch mengenmäßig super Schwarzwälder Kirschtorte bekommen.

Die Rückfahrt nach Altrip verlief zuerst wieder durch den nassen Thüringerwald. Nach Überfahren der Gipfellinie war es dann schlagartig sonnig und Trocken. Die Planung Röhn/Spessart auf der Autobahn zu durchqueren und dafür durch den Odenwald zu fahren erwies sich als unglücklich, da auf dieser Route sehr viele Orte durchquert werden.


Ein Gefühl wie in Amsterdam oder auch Speyer. Das meiste hat das richtige Maß wie z. B. Der Verkehr, die vielen Fahrräder, die erhaltene und renovierte Altstadt, die vielen Wohnungen und vielen kleinen Geschäfte. Erfurt hatte das Glück nicht sonderlich bombardiert und vor dem Abriss der alten Substanz wiedervereinigt zu werden. Aufgrund der Renovierungsarbeiten der kleinen Leute in der „gesetzlosen“ Wendezeit blieb es in alter Form erhalten, so zumindestens der Stadtführer.





Von Hof aus durch den Franken- und Thüringerwald nach Erfurt gefahren. Sehr schöne, kurvenreiche Strecken absolviert. Obwohl wir wieder nach Thüringen kamen, gab es kaum offene Restaurants, auch nicht an der Burg Wespenstein. Schließlich landeten wir mit der Pause am Rennsteig, dem dortigen Höhenwanderweg. Es gibt sogar eine Bahn, die die Menschen auf die 800 Höhenmeter bringt.








Erfurt ist eine Reise wert. Deshalb bleiben wir einfach einen Tag länger, Das Dreier-Schnapsglas verfügt über kommunizierende Röhren. Den Saale Unstrut Wein haben wir tatsächlich geschafft!